Maibummel 2026
UNO-Kartenturnier
30. Mai in Birsfelden

Nervenkrimi im Grünen: Das grosse SVSNE-UNO-Turnier

Ein lauschiger Garten im Restaurant Schmiede in Birsfelden, strahlender Sonnenschein und 14 hochmotivierte Turnierteilnehmer – die perfekte Kulisse für einen friedlichen Nachmittag. Dachte man zumindest. Denn der SVSNE lud zum ultimativen Karten-Showdown in drei Stufen: vom butterweichen Uno-Junior über das trickreiche Uno-Flip bis hin zum psychologischen Kriegsgebiet namens Uno-No Mercy (Gnadenlos).

Gespielt wurde strategisch in zwei Fünfer- und einer Vierer-Gruppe. Der Masterplan sah vor, dass jede Gruppe jede Uno-Variante meistert. Doch die Rechnung wurde ohne die "No Mercy"-Runde gemacht. Was als schnelles Kartenspiel gedacht war, mutierte zu einer epischen Schlammschlacht um "+4"- und "+6"- und "+10"-Karten. Die Zeit zerrann wie Sand im Getriebe, die Nerven lagen blank – und so forderte die gnadenlose Dynamik ihr erstes Opfer: Aus Zeitgründen mussten die Gruppen den epischen Kampf abbrechen und spielten statt der drei Runden jeweils nur zwei der Varianten.

Trotz des vorzeitigen Abbruchs stand am Ende die Stunde der Wahrheit und damit die Krönung der Uno-Götter an:

  • 1. Platz: Dani Schütz. Er setzte sich in einer nervenzerfetzenden K.-o.-Runde im „Schwarzen Peter“ gegen die punktgleiche Marion durch. Er stemmt verdient den begehrten SVSNE-Pokal 2026 in die Höhe und sichert sich einen 50-Franken-Sprüngli-Gutschein.

  • 2. Platz: Lehmi. Mit messerscharfen 10 Punkten auf dem Konto ergatterte er den hervorragenden zweiten Rang und einen 30-Franken-Sprüngli-Gutschein.

  • 3. Platz: Phoni. In einem epischen Stechen triumphierte er per K.-o.-Runde gegen gleich drei weitere punktgleiche Turnierteilnehmer. Belohnt wurde dieser Nervenakt mit einem 20-Franken-Sprüngli-Gutschein.

Wer in den brutalen K.-o.-Runden scheiterte, ging aber nicht leer aus: Ein Torino-Stängeli als Trostpreis linderte den ersten Schmerz über die Niederlage. Nach den verhärteten Fronten am Spieltisch fand der Tag schliesslich ein versöhnliches Ende. Das hitzige Turnier klang gemütlich bei einem gemeinsamen Nachtessen mit feinen Speisen aus, bei dem die geschundenen Uno-Nerven wieder regenerieren konnten.

Der Orgainisator - Lehmi
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